individuell
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Pädagogische Schwerpunkte

 
Für eine optimale Entwicklung müssen verschiedene Bildungsbedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden. Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan dient uns als Orientierungshilfe für unsere Konzeptionsentwicklung. Folgende Bildungsbereiche fließen in unseren Alltag mit ein:
  • Werteorientierung und Religiosität
    Auseinandersetzen mit verschiedener Kulturen, Bräuchen und Ritualen
  • Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte
    Umgang mit Gefühlen, Erkennen eigener Grenzen und Beziehungen aufbauen
  • Sprachliche Bildung
    Motivation und Fähigkeit zum Dialog, Gesprächsregeln erlernen
  • Mathematik
    Mengen und Größenverhältnisse, Geometrische Formen
  • Naturwissenschaft und Technik
    Experimentieren und Forschen
  • Umwelt
    Beobachten der Natur im Wandel der Jahreszeiten
  • Ästhetik, Kunst und Kultur
    Freude am eigenen Gestalten
  • Musik
    Experimentieren mit Musikinstrumenten, gemeinsames Singen
  • Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport
    Freude an der Bewegung
  • Gesundheit
    Den eigenen Körper kennenlernen und dafür Verantwortung übernehmen
Tagesablauf
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Ein Tag bei uns

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Ein strukturierter Tagesablauf und wiederkehrende Rituale geben Kindern Sicherheit
und Orientierung. Im Vordergrund stehen jedoch die individuellen Bedürfnisse der
Kinder.

7.30 bis 8.00 Uhr Individuelles Ankommen
8.00 bis 9.00 Uhr gleitendes Frühstück
9.15 bis 11.15 Uhr Morgenkreis, Freispiel, pädagogische
Angebote, Ausflüge usw.
11.45 bis 12.30 Uhr Gemeinsames Tischdecken und
Mittagessen
12.30 bis 14.00 Uhr Ruhephase (individuell nach den
Bedürfnissen der Kinder)
14.15 bis 14.45 Uhr Brotzeit
Ab 14.45 Uhr Freispielzeit, Abholzeit

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Ernährung

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Alle Mahlzeiten werden täglich frisch von uns zubereitet. Die Kinder haben die Möglichkeit zu beobachten und aktiv mitzuwirken. Wir erarbeiten wöchentlich mit den Kindern den Speiseplan. Natürlich achten wir auf Abwechslung, sowie hochwertige und gesunde Speisen. Auch wenn gesunde Ernährung für uns sehr wichtig ist, möchten wir Süßigkeiten nicht verbieten, sondern den richtigen Umgang damit vermitteln. So gönnen wir uns z.B. im Sommer ein Eis sowie in der Weihnachtszeit die Plätzchen.

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Ruhezeit

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Nur ein ausgeruhtes Kind kann seine Umwelt mit allen Sinnen erforschen und entdecken. Selbstverständlich ermöglichen wir dem einzelnen Kind individuelle Ruhephasen zu nutzen. Dies bedeutet, dass wir Kinder nicht aus ihrem Schlaf reißen. Sollte ihr Kind beim Abholen noch schlafen, können sie gern bei einem Kaffee bei uns warten. Eine liebevolle Schlafumgebung, ein geliebtes Kuscheltier und die Anwesenheit einer Bezugsperson (wir als Fachkräfte) sorgen dafür, dass ihr Kind zur Ruhe kommen kann. Kinder die keinen Mittagsschlaf mehr benötigen, haben die Möglichkeit sich im Gruppenraum zurückzuziehen oder einer ruhigen Beschäftigung nachzugehen. Dadurch erlernen und erfahren die Kinder gegenseitige Rücksichtnahme. Da Partizipation ein Teil unserer pädagogischen Arbeit ist, lernen die Kinder schon früh auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten.